Drei Fragen an Mentee Anja von Bosse

„Mein Name ist Anja von Bosse und ich bin derzeit Doktorandin am Lehrstuhl für digitales Marketing und Medieninnovation an der Universität der Bundeswehr in München.“

Was hat Sie motiviert, sich für TP+ zu bewerben?

„Also ich muss sagen, ich habe auf Social Media, auf LinkedIn, mehrere tolle Berichte mitbekommen über TP+ und das hat mich einfach neugierig gemacht. Das waren mehrere Dinge, die mich da fasziniert haben.

Zum einen die Möglichkeit zu netzwerken, Netzwerke aufzubauen, sowohl untereinander, unter uns Mentees, die alle irgendwo das gleiche Ziel haben und zum anderen natürlich Netzwerke aufzubauen zu Professorinnen, die den Weg bereits beschritten haben oder schon viele Jahre vielleicht in der Professur stehen bzw. nach ihrem TP+-Programm es geschafft haben, berufen zu werden.

Das zweite ist, dass es auf jeden Fall ein Erfahrungsaustausch ist, den ich nicht missen möchte und das kam also auch ganz klar auf Social Media raus, dass man sich da gut austauschen kann, auch wiederum mit Professorinnen, wie der Weg bis dahin war, aber auch mit anderen Mentees, die vielleicht schon die ein oder anderen Berufungsgespräche hatten und ich denke mal die gleichen Fragestellungen haben wie ich.

Und das dritte waren natürlich die ganz ganz tollen Workshop-Angebote, die ich auch nicht missen möchte. Das ist ein ganz toller Blumenstrauß von Selbstmarketing, Gendercare über, ja, das war wirklich, wie bringe ich die, wie transportiere ich die Information sowohl im Hörsaal, wenn ich Lehre gebe, als auch vielleicht im Berufungsvortrag.“

Was erhoffen sich ganz konkret von der Mentoring-Beziehung und dem Programm?

„Also ich hatte am Anfang gedacht, ja, mein Mentor, meine Mentorin, die wird mir bestimmt ein guter Coach sein, für Fragen und Antworten parat stehen und ich muss sagen, es ist sehr viel mehr als das.

Also ich bin super zufrieden mit meinem Mentor und das geht von Beratungen zu, wie kann ich meinen akademischen Lebenslauf verbessern über, wie kann ich mein Selbstmarketing, meine Darstellung so darstellen, wie ich bin, was mir am Herzen liegt, wofür ich brenne, bis hin zu, dass ich tatsächlich auch Tipps bekommen habe, wo eine offene Stelle ist, auf die ich mich bereits beworben habe und das war also super schon mal, was das Mentoring angeht und was das Programm angeht. Ich glaube, da lernt man auch nie aus. Da gibt es immer bestimmte Dinge bei jedem Kurs, bei jedem Workshop, die man für sich mitnehmen kann, sowohl in Bezug auf das Ziel, Professorin zu werden, als auch für die Lehre oder auch allgemein im Leben.“

Was würden Sie Frauen sagen, die sich gerne als Mentee bei TP+ bewerben möchten? 

„Macht es, macht es auf jeden Fall. Ich habe bereits Freundinnen geworben und muss sagen, egal wo ihr gerade in eurem PhD steht, bewerbt euch, weil es ist so wertschätzend, es ist so schön, wenn man hier Erfahrungen austauschen kann und Dinge, Informationen mitnehmen kann und ich gehe jedes Mal, wenn ich hier beim Netzwerktreffen, bei der Auftaktveranstaltung oder bei anderen Präsenzveranstaltungen war, gehe ich super bereichert nach Hause, weil es einfach wertschätzend ist und eine ganz, ganz tolle Sache ist.“