Aller guten Dinge sind drei – Auftakt zur dritten Runde im Mentoring-Programm „Traumberuf Professorin“

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Traumbereuf Professorin 3. Runde

Am 15.11. fand die feierliche Verabschiedung der Mentees der zweiten und herzliche Begrüßung der Mentees der dritten Runde im Projekt „Traumberuf Professorin“ statt. Eine eintägige Veranstaltung an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft gab die Gelegenheit zum Rückblick auf bisherige Erfolge, aber auch den Rahmen für aktives Netzwerken sowie persönlichen und fachlichen Austausch.

Bereits in der Begrüßung konnte Frau Prof. Dr. Gunda Rosenauer auf eine erfreuliche Zwischenbilanz hinweisen: 6 von insgesamt sechzig Mentees der ersten beiden Runden des Förderprogramms sind inzwischen als Professorinnen berufen worden. Auch die hohe Zahl von mehr als 80 Bewerberinnen in der aktuellen Runde zeigt, dass sich die Attraktivität und Qualität des Angebots herumgesprochen hat.

Dass ein Mentoring-Programm zur Förderung von Frauen für Professuren an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften auch 2019 noch hoch relevant ist, betonte die Kanzlerin der Hochschule Karlsruhe, Frau Daniela Schweitzer, im Rahmen ihrer Begrüßungsansprache. Sie wertschätzte das Engagement der Projektbeteiligten und sprach insbesondere den nach wie vor starken Mangel von Frauen in den MINT-Fächern an.

Eine positive Nachricht hatte die Projektleiterin Prof. Sissi Closs zu überbringen: Auf Grund des großen Erfolgs des Projekts hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie das Ministerium für Soziales und Integration einer Erweiterung des Projektumfangs zugestimmt, so dass in der aktuellen Runde mehr als die ursprünglich geplanten 35 Mentees aufgenommen werden konnten. Nach Abschluss des Programms werden über 100 Frauen durch die erfolgreiche Teilnahme ihrem „Traumberuf Professorin“ ein großes Stück nähergekommen sein.

In moderierten Workshops hatten die bisherigen und neuen Mentor*innen und Mentees die Gelegenheit, ihre Erfahrungen und Erwartungen zu reflektieren und anschließend im Plenum zu präsentieren. Die Mentees der Runde 2 gaben insgesamt ein überaus positives Feedback zum Projekt, sie schätzen insbesondere den interdisziplinären Austausch mit Kolleginnen und sehen sich durch den Austausch mit ihren Mentorinnen und Mentoren gestärkt und motiviert. Für die neuen Mentorinnen und Mentoren haben Austausch und Weitergabe von Erfahrungen einen großen Stellenwert.